Casamicciola Therme
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Lage: Nord der Insel
Einwohner: 7.300
Fläche: 5,6 qkm |
Obwohl sich überall auf der Insel Thermalquellen befinden, ist Casamicciola der
einzige Ort auf Ischia, der den Beinamen „Terme“ trägt, weil Casamicciola Therme
der älteste Kurort Italiens ist!! Vor bereits 150 Jahren wurden die ersten
Thermalkuranstalten erbaut, in denen tausende von Kurgäste Heilung fanden. Schon
Giuseppe Garibaldi kam hier her um seine Wunden zu behandeln, aber auch der
Dichter Henrik Ibsen verbrachte einige Zeit in den Hügeln über der Stadt.
Die berühmtesten Quellen sind Gurgitiello mit einer Temperatur von 28°C und die
Quelle la Rita die sogar 72°C erreicht.
Einen erholsamen Badetag kann man auch in den
Castiglione Thermalpark
oder an
dem Strand der „Bagnitiello“ mit seinen Thermalquellen verbringen.
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In unmittelbarer Nähe des Hügels von Castiglione wurden Spuren
sehr antiker Kulturen entdeckt. Diese Funde sind im archäologischen
Museum „Pithecusae“, der Villa Arbusto von Lacco Ameno zu sehen.
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Casamicciola Therme, nur wenige Km von Ischia Porto entfernt und durch die
wunderschöne Küstenstrasse verbunden, ist heute auch ein wichtiger Handelshafen.
Hier legen sowohl Fähre wie Schnellboote an.
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Der hübsche neu gestaltete Hauptplatz, die Piazza Marina, liegt direkt
gegenüber dem Hafen und ist lebhafter Treffpunkt der Einheimischem, die ihren
Kaffee in der Bar am Platz trinken und dabei das Tagesgeschehen diskutieren.
Diese Fußgängerzone lädt zum Bummeln und spazieren ein.
Die Orte in den Hügel wie Maio, Sentinella und Bagni sind dagegen ruhiger.
Casamicciola Terme ist eine Gemeinde die langsam entdeckt werden will. Von der
zentralen Piazza Marina aus führen enge, geschlungene Wege aufwärts, in die
kleineren Ortschaften mit ihren alten Gebäuden bis hin ins ländlichen
Casamicciolas mit unglaublichen Ausblicken oder zum alten Krater Cretaio, wo
Fumarolen zu sehen sind.
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In Casamicciola Terme befindet sich das geophysische Observatorium im
Ortsteil Sentinella.
Die erste geophysische Warte wurde im späten 19. Jhdt von Pater Denza in einigen
Räumen seiner Pfarrkirche auf der Piazza Maio eingerichtet. Das heutige
Observatorium wurde 1902 von Giulio Grablovitz eröffnet. Es sollte Vulkanismus,
Meteorologie, Hydrologie, Ozeanografie, Seismologie und Geodäsie erforschen.
Obwohl die Arbeit des Instituts einer von Bradisismus und von vulkanischen
Aktivitäten beherrschten Zonen wichtig wäre, gab die Regierung wenig Hilfe. Erst
1940 trug der Staat zur Erneuerung der Einrichtung bei.
Trotzt der Bemühungen
zahlreicher Komitees wird die Warte auch heute nicht voll genutzt, sondern dient
vor allem als Archiv von Aufzeichnungen über das Klima der Insel. Die
Besichtigung des Observatoriums ist auf Verabredung möglich . Zu sehen sind u.a.
Instrumente zum Messen von Erdstössen, wie ein von Grabolovitz im 19. Jhdt,
geschaffenes seismisches Becken.
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Durch die nördliche Lage des Ortes sind die
Sommermonate kühler und somit laden die dichten Wälder in der Umgebung zu
Spaziergängen und Wanderungen ein, wie z.B. der Wald der
Bosco della Maddalena
der Rotaro Berg und
Epomeo Berg
höchster Gipfel der Insel Ischia.
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